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Gesundheit, Prävention und Beratung

Studien

Zahlen, Daten und Fakten zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung.Europäische Schülerstudie Thüringen 2011

Im Zusammenhang mit den anstehenden Beratungen des Thüringer Landtages 2012 zum Thüringer Nichtraucherschutzgesetz erfolgte eine stichprobenartige Begehung von Erfurter Gaststätten, um erste Eindrücke bezüglich der praxisbezogenen Umsetzung des Thüringer Nichtraucherschutzgesetzes zu erhalten. Der Bericht enthält die wesentlichen Ergebnisse (vgl. Begehung Gesamt 2012) und die Tabelle verdeutlicht die prozentualen Befunde im Einzelnen (vgl. Begehung 2012 Tab).

Europäische Schülerstudie 2011: Thüringen hat sich im Jahre 2011 zum dritten Mal an dem fünften Durchlauf der Europäischen Schülerbefragung zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) beteiligt. Die Themen der Untersuchung sind der Umfang des Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsums unter Jugendlichen, substanzbezogene Probleme, Einstellungen zu psychoaktiven Substanzen und die mit der Einnahme dieser Substanzen verbundenen Risiken sowie soziodemographische Daten. Die Grundgesamtheit bilden alle Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe an allen Regelschulen der teilnehmenden Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Für Thüringen sind die Angaben von 1.053 Schülern in die Auswertung eingeflossen Sachstand Suchtprävention Thüringen 2012(vgl. Europäische Schülerstudie Thüringen 2011)

Der Sachstand Suchtprävention Thüringen 2012 enthält zum Einen die aktuellen Ergebnisse zum substanzbezogenen Konsumverhalten auf der Bundesebene sowie heruntergerechnet auf die Thüringer Bevölkerung. Darüber hinaus werden die Arbeitsfelder und Maßnahmen der Thüringer Präventionsfachkräfte (Primär-, Sekundärprävention sowie Internetpräsentationen und -projekte) aufgeführt, soweit diese vor dem Hintergrund der Datenerfassung der Mitarbeiter mit dem Dokumentationssystem Dot.sys schon vorlagen. Die vorliegende Dokumentation bezieht sich auf die Themenfelder Drogen, Alkohol und Tabak (vgl. Sachstand Suchtprävention 2012).

Die aktuellen Projektschwerpunkte der Thüringer Präventionsfachkräfte 2011 (Liste Thüringer Präventionsfachkräfte) entnehmen Sie bitte der folgenden Liste (SP-Thüringen-2011-Präventionsprojekte). Die Projektschwerpunkte der Thüringer Präventionsfachkräfte für das erste Halbjahr 2012 entnehmen Sie bitte dieser Liste (SP-Thüringen-2012-Präventionsprojekte). Die Dokumentation der inhaltlichen, substanzbezogenen Gewichtung verdeutlicht einmal mehr die Zunahme des synthetischen Drogen zwischen 2008 und 2011 (hier  der Amphetaminkonsum) (SP-Thür-2011-05-Inhaltsebene). Der Länderbericht Thüringen Suchtprävention 2011 enthält die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte der Suchtprävention Thüringen (BZgA-Thür-2011-Suchtprävention).

Angebote der Thüringer Präventionsfachstellen zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung 2010 entnehmen Sie bitte den folgenden Dokumenten. Der Länderbericht Thüringen Suchtprävention 2010  enthält die nachgehaltenen Präventionsmaßnahmen aus den Arbeitsfeldern Schule, Jugendarbeit, Kampagnen und Fachtage für das Jahr 2010. Unter der Kategorie weitere Projekte finden sich die Themen Frühintervention, Raucherentwöhnung, Gesundheitsziele, Kinder aus suchtbelasteten Familien im Projekt Jonathan und Maßnahmen zur betrieblichen Suchtprävention (vgl. BZgA-Thür-2010-Suchtprävention). Die Diagramme zu den Schwerpunkten der Inhaltsebene der Maßnahmen der Thüringer Präventionsfachkräfte verdeutlichen einmal mehr den hohen Stellenwert der Amphetaminproblematik in der Präventionsarbeit (vgl. SP-Thüringen-2010-Inhaltsebene).

Die Liste Präventionsprojekte 2010 signalisiert die zahlenmäßige Gewichtung einzelner Projektschwerpunkte (vgl. SP-Thüringen-2010-Präventionsprojekte). Die quantitative Erfassung der Thüringer Präventionsmaßnahmen 2010 verdeutlicht die Auswertung des Dokumentationssystems Suchtprävention (Dot.sys), mit dem die Präventionsfachstellen die von Ihnen durchgeführten Maßnahmen nachhalten (vgl. Dot.sys: Thür-2010-alle).

Die Auswertungen der Präventionsprojekte und Einzelveranstaltungen der Thüringer Präventionsfachkräfte von 1997 bis 2003 und von 2005 bis 2008 entnehmen Sie bitte den folgenden Archivdateien (vgl. SP-Thür-1997-2003 und SP-Thür-2005-2008). Die vorliegenden Dokumentationen verstehen sich als Denkanstöße und Anregungen zur Vorbereitung, Planung und Durchführung suchtpräventiver Maßnahmen sowie zur Verdeutlichung bewährter Präventionsprojekte und Arbeitsansätze. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungstendenzen und Zahlen zum Konsumverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie der Thüringer Suchtberatungsstellen vorgestellt. Die Ergebnisse belegen die Notwendigkeit von Kooperation und Vernetzung in den Regionen sowie auf Landesebene für eine effektive Umsetzung suchtpräventiver Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Thüringen.

Zielgruppen 2008  SP-Thüringen 1997-2003SP-Thüringen 2005-2008Bundesmodellprogramm „Mobile Drogenprävention“ : Im Jahre 1990 wurde in Mobile Drogenpräventioneiner nationalen Drogenkonferenz der „Nationale Rauschgiftbekämpfungsplan“ verabschiedet. Als ein wichtiges Ergebnis wurden im präventiven, kurativen und rehabilitativen Bereich zahlreiche Modellvorhaben entwickelt und gefördert. Eines dieser Projekte war das Bundesmodell „Mobile Drogenprävention“. Die Finanzierung von 37 Präventionsfachkräften in den alten und 23 in den neuen Bundesländern gab einen weitere Anstoß für die Entwicklung der Präventionsarbeit. Die 60 Präventionsfachkräfte waren bei bestehenden ambulanten Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe der Verbände der freien Wohlfahrtspflege bzw. bei kommunalen Gesundheitsämtern angestellt. Insbesondere in den klassischen Arbeitsfeldern (Kindergarten, Schule, Jugendarbeit und Betrieben) ließen sich drei Zielgruppen unterscheiden: 1. Kinder und Jugendliche, 2. die unmittelbaren Bezugspersonen (Mediatoren) und 3. die mittelbaren Bezugspersonen (Multiplikatoren). In allen anderen Arbeitsbereichen wurden in der Hauptsache Erwachsene in ihren verschiedenen Rollen- und Handlungszusammenhängen angesprochen. Im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Mobile Drogenprävention“ wurden insgesamt 27.012 Präventionsmaßnahmen durchgeführt und 446.622 Teilnehmer erreicht (Dembach 1997). Die Auswertung und Dokumentation enthält die aufgeführte Studie. Das Inhaltsverzeichnis entnehmen Sie bitte dem folgenden Menüpunkt (vgl. Dembach Mobile Drogenprävention 1997).