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Gesundheit, Prävention und Beratung

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MedienExzessiver Medienkonsum: Informationen zur Sucht, Drogen, Gesundheit und Krankheit. Themenbezogene Kurzinformationen und Links zur Vertiefung. In diesem Zusammenhang verweist auch ein exzessiver Medienkonsum auf spezifische entwicklungsbezogene Verhaltensstörungen und Einschränkungen. Für die kindliche audiovisuelle Wahrnehmungsebene ist das Fernsehen eine rasante Abfolge von tausenden von Einzelbildern. Als mögliche Folgen können auftreten: Überreaktion insbesondere als Folge fehlender körperlich adäquater Auslastung bzw. Ausagierens und Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom. So darf es nicht verwundern, dass die Kinder am Montag von ihren Lehrerinnen und Lehrern nach dieser massiven Reizüberflutung am Wochenende erst einmal abgeholt werden müssen, um wieder etwas Bodenhaftung zu erhalten.

So gibt eine Längsschnittstudie eines amerikanischen Forschungsteams um Christakis, die in den USA mit 1.000 Kleinkindern durchgeführt wurde, Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen frühem Fernsehen (mit 1 bis 3 Jahren) und spätem Auftreten einer Aufmerksamkeitsstörung (ADHD) im Alter von sieben Jahren (vgl. Pfeiffer et al.: Die PISA-Verlierer – Opfer ihres Medienkonsums, 2007) (vgl. Exzessiver Medienkonsum).

Hirndoping ist ein Versuch, über die eigentlich vorhandenen Grenzen hinaus zu gehen. Dadurch erhalten Geist und Körper keine RBrain-Dopinguhepause zur notwendigen Erholung. Daraus entwickelt sich ein Teufelskreis aus Erschöpfungszuständen, Unruhe- und Angstsymptomen, Schlafstörungen und entstehender Abhängigkeit von Hirndoping-Substanzen. Solche Substanzen machen nicht nur wacher, sondern auch unruhiger. Bei entsprechender Veranlagung können sie psychische Erkrankungen wie Psychosen oder Manien auslösen. Und dann gibt es noch die Gefahr, abhängig zu werden – verbunden mit unabsehbaren Folgeschäden fürs Gehirn (vgl. Klaus Lieb: Hirndoping. Warum wir nicht alles schlucken sollten. 2010). Im Focus stehen vorrangig verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Psycho- und Neuro-Pharmaka, die z.B. zur Therapie von alters- und krankheitsbedingTabak - Passivrauchen - Krankheitssymptometen kognitiven Beeinträchtigungen zugelassen sind (vgl. DAK: Gesundheitsreport 2009) (vgl. Hirn-Doping).

Tabakrauch – Haupt-, Nebenstrom- und Dritthandrauch: Bezogen auf die Tabakexposition des Rauchvorgangs lässt sich unterscheiden zwischen dem Hauptstromrauch, dem Nebenstromrauch und dem Dritthandrauch. Der Hauptstromrauch wird am Mundende des Tabakproduktes während des Ziehens sowie beim Ausstoßen der Luft durch den Raucher gebildet. Der Nebenstromrauch bezeichnet den durch die glimmende Zigarette freigesetzten Rauch. Der Nebenstromrauch bildet mit 85 % den Hauptanteil des Tabakrauchs, während der Hauptstromrauch lediglich etwa 15 % des Tabakrauchs ausmacht. Der Neben-stromrauch ist insgesamt viermal toxischer pro Gramm der gesamten Menge an Rauchpartikeln als der Hauptstromrauch. Der Nebenstromrauch und der Hauptstromrauch enthalten allerdings grundsätzlich dieselben Inhaltsstoffe (DKFZ 2010).

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